Lanschaftsaufnahme mit dem iPhone 4S
Tja, was soll man sagen? “The Best Camera is the One That’s With You™” und das ist nunmal häufig das Mobiltelefon.
Ich habe mein iPhone 3GS kaum jemals zum fotografieren verwendet und wenn um die Kinder in lustigen Momenten zu knipsen und falls die Bilder dann doch mal auf Papier sollten war eine Polaroid-mäßige Bearbeitung von Nöten. Oder als mobiler Scanner für Zeitungsartikel oder Wegbeschreibungen wofür es sich als sehr praktisch herausgestellt hat.
Mittlerweile habe ich ein 4S in der Tasche und die Rezensionen haben sich ja zum Teil fast förmlich überschlagen was die Qualität der integrierten Kamera anbelangt und wenn man den Berichten glauben darf ist das iPhone der am häufigsten verwendete Fotoapparat auf flickr.
Also habe ich es doch mal bei gutem Licht als Landschaftkamera verwendet und war trotz des Winzigsensors überrascht wie stark das Rauschen selbst bei ISO 64 ausfällt. Aber dank einer umfangreicher Bearbeitung mit Silver Efex Pro ist doch noch was ganz passables dabei herausgekommen.
| Kamera: | Apple iPhone 4S |
| Objektiv: | 4,3mm |
| ISO: | 64 |
| Blende: | 2,4 |
| Belichtungszeit: | 1/560s |
03.02.2012
Konica Hexar AF
Die Konica Hexar, eine recht fesche Sucherkamera mit einem 35mm/f2 Objektiv, automatischer Belichtungsmessung und Infrarot-Autofokus.
Eine Edelknipse mit erwachsenem Auftreten, sowohl was die Größe anbelangt als auch die Technik.
So bietet sie z.B. im Zusammenspiel mit dem dazugehörigen HX-14 (oder einem anderen Mittelkontakt-(Automatik)-Blitzgerät) nicht weniger als 3 verschiedene Blitzmodi (einer davon arbeitet mit zwei(!) unabhängigen Blenden während(!) der Auslösung). Sie hat neben A und P natürlich auch einen vollmanuellen Belichtungsmodus (mit Über-/Unterbelichtungsanzeige im Sucher) und eine Belichtungskorrekturbereich von -2 bis +2 (in Drittelschritten). Der Belichtungsmesser beherrscht sowohl mittenbetonte als auch Spot Messung. Die Filmempfindlichkeit kann entweder via DX-kodierter Patronen automatisch im Bereich von ISO 25-5000 oder manuell von 6-6400 eingestellt werden. Man kann den Fokus fixieren und manuell einstellen, einen besonders leise Betriebsart wählen und den Autofokus auch auf 750 oder 850nm Wellenlänge für die Infrarotfotografie einstellen.
Und als ob das alles noch nicht genug ist bietet sie auch noch einen der sinnvollstem Automatikmodi. In P-Stellung bleibt die Kamera solange es die Belichtung im Bereich der einstellbaren(!) Maximalzeit und ihrer Minimalzeit von 1/250s zulässt bei der am oberen Wahlrad eingestellten Blende und variiert diese erst wenn auch mit der maximalen oder minimalen Zeit keine korrekte Belichtung erreicht werden kann.
Wer gerne mal zwischendurch einen Film wechseln möchte oder seine Filme selbst entwickelt wird sich darüber freuen, daß die Kamera beim Rückspulen kurz bevor sie den Filmanfang in die Patrone zieht eine Pause macht in der man die Filmpatrone mit heraushängendem Anfang entnehmen kann.
Der Fotoapparat ist definitiv keine Kompaktkamera und liegt satt in der Hand. Trotzdem kann man sie sich recht angenehm den ganzen Tag über die Schulter hängen, da sie sehr gut ausbalanciert und mit einem Kampfgewicht (inkl. Batterie und Film) von 566g leichter ist als die meisten Spiegelreflexkameras. So wiegt eine Pentax Super A mit dem A50/f2 z.B. 100g mehr und eine K20D mit FA 43/f1,9 sogar 400g mehr.
01.05.2010
Altersfreigaben im Apple iTunes Store
Warum kann ich mich nur nicht des Verdachtes erwehren, daß die Altersfreigaben im deutschen iTunes Store US-amerikanischen Vorgaben folgen?
Assassin FPS ein Spiel in dem man via Kamera virtuell auf reale Leute schießt hat eine Altersfreigabe von 9+.
Wikiamo ein Frontend für die Wikipedia hat eine solche von 17 Jahren.
Vermutlich weil man im Zweiteren über nackte Brüste stolpern könnte …
24.11.2009
Noodler's vs. Lamy Blau-Schwarz: Lichtbeständigkeit
Wie schon in einem früheren Artikel angekündigt, habe ich meinen Testzettel jetzt für 14 Monate an die Innenseite eines mitteleuropäischen Fensters Richtung Süd-Süd-West angebracht um zu vergleichen wie es mit der Lichtbeständigkeit der Tinten so aussieht.
Wie man sieht ist die Noodler’s-Tinte nahezu unbeeindruckt wohingegen die Lamy Blau-Schwarz deutlich nachgelassen hat und die Sharpie-Trennstriche sind fast garnicht mehr zu sehen.
Zumindest hier ein klarer Vorteil für die Noolder’s Tinte.
Zum Vergleich hier nochmals der direkte Link zum Zustand von vor 14 Monaten.
23.10.2009
Pixie die Bildschirmlupe auf dem Mac
Auch für Nichtprogrammierer lohnt es sich zuweilen die Apple Developer Tools zu installieren, die jedem Apple-Betriebssystem der letzten Jahre beiliegen, standardmäßig aber nicht installiert werden.
Eine Anleitung wie man diese nachinstalliert liefert dieser Apple-Artikel.
Installiert werden die Developer Tools unter /Developer und darunter findet man in Applications/Graphics Tools das unscheinbare aber manchmal enorm nützliche Programm Pixie.
Damit kann man erforschen wie das Schriftantialiasing oder Grauverläufe aufgebaut sind. Man sieht Komprimierungsartefakte von JPEG-Dateien und vielerlei mehr. Etwas was man mit dem Betriebssystem eigenen Zoom nicht so einfach erkennen kann, da damit vieles vermatscht wirkt und man auch die saubere Trennung der einzelnen Pixel nicht hat.
18.10.2009
Ein kleiner Testbericht zum Metz 20 CS-2 Blitzgerät
Technische Daten
Der Metz mecablitz 20 CS-2 ist ein kleines Automatikblitzgerät mit einer Leitzahl von 20 (bei 35mm KB). Der Reflektor ist vertikal auf 0, 45, 60, 75 und 90 Grad schwenkbar und er wird mit 2 Mignonzellen betrieben.
Masse und Maße
Mit 2 Eneloops wiegt er 175g und hat die Maße (HxBxT in cm) von 10×6,2×5,7. Zum Vergleich, eine Sigma EF-500 DG ST wiegt zusammen mit 4 Eneloops 410g und misst in 90°-Stellung 19,4×7,6×5,3.
Mechanik
Der Kunststoff ist kein Handschmeichler, fühlt sich aber stabil an. Die Schwenkrasterung ist leichtgängig und hat massig Spiel, es besteht aber kaum Gefahr, daß sie sich von selbst verstellt.
Funktion
Der Blitz verfügt über keinerlei kameraspezifische Funktionen und einen normalen Mittelkontakt.
Er bietet 3 Betriebsmodi: Für den Automatikbetrieb Blende 2.8 und 5.6 bei ISO 100 und einen manuellen Modus der der maximalen Leistung entspricht.
Praxis
Kaufmotivation
Gekauft habe ich den Blitz für etwas mehr als 35EUR (inkl. Versand) bei Foto Köster via amazon.de [Partnerlink] da ich auf der Suche nach einem Blitz war der folgende Anforderungen erfüllt:
- klein und leicht für die Fototasche
- indirektes Blitzen mit der Ricoh GRD ohne Blitz der 5x so groß wie die Kamera ist
- sinnvoll nutzbar an alten Analogkameras
- Automatikbetrieb (ohne P-TTL Vorblitz) an der K20D
- Blitz für Pentax M-Objektive (ohne A-Stellung)
Ich kann schon einmal vorwegnehmen, diese Vorgaben erfüllt der Blitz alle.
Bedienung
Automatikmodus
Im Automatikmodus stellt man am Blitz einfach Blende 2.8 oder 5.6 ein und muß an der Kamera eine äquivalente Blende (und Empfindlichkeit) einstellen. Bei 2.8 also z.B. 2.8 + ISO100, 4 + ISO200 oder 5.6 + ISO800 usw. Wenn man jetzt blitzt misst die vorne im Gerät sitzende Fotozelle das reflektierte Licht und löscht den Blitz sobald eine für die entsprechende Blende ausreichende Belichtung erreicht wurde.
Das funktioniert unabhängig davon ob man direkt oder indirekt blitzt, es muß lediglich sichergestellt sein, daß die Messzelle auf das Zielobjekt ausgerichtet, was i.d.R. der Fall ist wenn der Blitz im Blitzschuh sitzt. Achten muß man ansonsten nur darauf, daß man die maximale Reichweite und die minimale Distanz nicht über-/unterschreitet. Beim direkten Blitzen sind das bei Blende 2.8 etwa 0,7m-7m und bei Blende 5.6 0,35m-3,5m. Bei sehr kurzen Distanzen kommt natürlich auch beim indirekten Blitzen das Problem der Parallaxe zwischen Messzelle und Objektiv ins Spiel. Bei Pol- oder Graufiltern muß man gegensteuern, da der Sensor im Blitz davon natürlich unberührt bleibt.
Zu Kontrolle ist hinten am Gerät eine mit ‘o.k.’ beschriftete LED angebracht die kurz aufleuchtet wenn der Blitz die Szenerie ausleuchten konnte.
manueller Modus
Im manuellen Modus feuert die Blitzröhre immer mit voller Kraft. Zur Bestimmung der dafür nötigen Kameraeinstellung (zum direkten Blitzen) ist hinten ein Belichtungsrechner (siehe Bild). Ist das Ziel z.B. 5m entfernt, dann folgt man dem senkrechten Strich bei der 5 nach unten und biegt entweder bei der gewünschten Blende diagonal nach links unten ab um die nötige Empfindlichkeit zu finden oder sucht sich ausgehend von der Entfernung und dem Film bzw. der ISO Einstellung den Schnittpunkt der beiden Linien und liest dann rechts die Blende ab. Für 5m Entfernung und ISO 400 würde man also bei Blende 8 landen.
Geschwindigkeit und Ausdauer
Um von voller Entladung zur Blitzbereitschaft zu gelangen braucht der Blitz etwa 12s mit recht vollgeladenen Eneloops, was nicht ganz den 8s entspricht die im Handbuch für Akkus angegeben sind. Das Handbuch geht aber vermutlich auch von NiCd-Akkus aus, denn für die Blitzanzahl bei voller Leistung werden für Akkus mit 600mAh (sic!) 75 angegeben, für Alkaline Zellen 150. Getestet habe ich das nicht aber ich gehe davon aus, daß man mit den Eneloops sicher über 100 mal mit voller Leistung blitzen kann.
Leider fängt die Bereitschaftsleuchte bereits zu leuchten an (sie braucht etwa 1s um auf volle Helligkeit zu kommen) bevor der Blitz bereit ist. Das ist erst der Fall wenn sie vollständig leuchtet.
Ergebnisse
Aus meinen Versuchen heraus kann ich sagen, daß der Blitz bei Beachtung der Regeln in jedem Fall und an jeder getesteten Kamera sinnvoll belichtet.
Für die 35EUR die ich inkl. Versand dafür bezahlt habe kann ich ihn uneingeschränkt empfehlen.
26.04.2009
Skalen des Pentax M135/f3.5
Hier sieht man die Skalen eines Pentax M135/f3,5 Objektives.
Entstanden ist das Bild als Test eines Setups mit 2 Blitzen. Hauptblitz war ein mit der Kamera verbundener Sigma-Blitz und zusätzlich kam als Slave ein Metz Mecablitz 28 CS-2 digital zum Einsatz der auf den Hauptblitz reagiert.
Das abgebildete Pentax M135/f3.5 ist ein wunderbares Beispiel der alten Objektivbaukunst. Es ist kompakt, wiegt nur 270g, hat eine integrierte ausziehbare Streulichtblende, eine anständige Lichtstärke und ist ein haptischer Genuß aus Glas, Metall und Gummi.
| Kamera: | Samsung GX-1L |
| Objektiv: | Cosina 100mm/f3.5 Makro |
| ISO: | 200 |
| Blende: | 8 |
| Belichtungszeit: | 1/125s |
| Blitze: | 2 |
22.01.2009
Stacheldraht Makro
Diese Bild ist auf einer herbstlichen Fotosafari durch den heimischen Garten entstanden.
Man kann darin entweder einen Symbolcharakter entdecken, oder es aber einfach als Beispiel für die geringe Tiefenschärfe im Makrobereich hernehmen.
Wie auch immer, mir gefällt es. Insbesondere auch aufgrund seines ISO1600-bedingten rauschigen Charakters.
| Kamera: | Samsung GX-1L |
| Objektiv: | Cosina 100mm/f3.5 Makro |
| ISO: | 1600 |
| Blende: | 3,5 |
| Belichtungszeit: | 1/125s |
22.01.2009
Bienengarnele: Endlich vernünftige Aquarienfotos
Mittlerweile ist bei mir der Knoten geplatzt was vernünftige Aquarienfotos anbelangt.
Das ganze Geheimnis ist ein entfesselter Blitz. Dazu habe ich meinen Sigma-Blitz mittels eines Pentax Blitzkabels am Blitzschuh der Kamera angebracht und von oben durch die Öffnung der Abdeckung geblitzt.
Zusammen mit einem geeigneten Objektiv und einer Streulichblende ist es plötzlich keine Kunst mehr vernünftige Aufnahmen der Aquarienbewohner zu machen.
Der Vorsatzachromat des 100mm/f3.5 Cosina Makroobjektivs leistet auch am 43mm Pentax gute Dienste für solcherlei Fotos.
| Kamera: | Samsung GX-1L |
| Objektiv: | Pentax FA 43mm Limited |
| ISO: | 400 |
| Blende: | 5,6 |
| Belichtungszeit: | 1/125s |
22.01.2009